NPD-Chef Voigt diskriminiert?

NPD-Chef Udo Voigt verklagt ein Hotel auf Diskriminierung vor dem Bundesgerichtshof, weil der Hotelbetreiber ihm aufgrund seiner politischen Einstellung ein Hausverbot erteilt hat. Eine sehr absurde Klage, da Herr Voigt etwas einklagen möchte, was er selbst und auch seine Partei niemals anderen gewähren würde.

Anbei ein Auszug von Spiegel Online

Ausgerechnet der Bundesvorsitzende der NPD, Udo Voigt, beruft sich vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe auf die Toleranz, die einer freiheitlichen Demokratie eigen sei. Voigt fühlt sich wegen seiner Parteizugehörigkeit von einem brandenburgischen Wellnesshotel diskriminiert.

Voigts Frau hatte über eine Reiseagentur für Dezember 2009 vier Tage im Hotel Esplanade in Bad Saarow gebucht. Das Hotel wollte diese Gäste aber nicht, erteilte ihnen Hausverbot. Voigts “politische Überzeugung” sei mit dem Ziel des Hauses, “jedem Gast ein exzellentes Wohlfühlerlebnis zu bieten, nicht zu vereinbaren”.

Voigt klagte dagegen bislang erfolglos. Mit der für Freitag dieser Woche angesetzten Revisionsverhandlung beim BGH unternimmt er nun einen neuen Versuch. Sein Anwalt macht geltend, auch an der Anwesenheit von “Schwarzafrikanern, Muslimen, Schwerbehinderten” könnten sich andere Gäste stören.

Kompletter Artikel auf spiegel.de:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,792026,00.html

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10 2011

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