Der Feind im Haus – Wenn aus Kindern Nazis werden

Ich stöbere wirklich sehr gerne auf Youtube nach Dokumentationen, da ich es meistens nicht schaffe sie mir im TV anzuschauen. Hier eine wirklich sehr interessante Doku die vor einiger Zeit auf Phoenix lief.

Bei Robin, 15, fing es schleichend an. Irgendwann hat er rechte Musik gehört, sich mit türkischen Jungs geschlagen, den Ausländern alle Schuld an der Misere gegeben. Seine Mutter begreift erst nach und nach und fängt dann an, mit dem Jungen zu diskutieren. Aber diskutieren hilft nicht mehr, wenn die Kinder mit kahl rasierten Köpfen nach Hause kommen.

David, heute 21, und seine Familie haben das Elend gerade hinter sich. Endlose Debatten, Gewalt, Waffenbesitz, Zusammenstöße mit der Polizei. Es waren die schlimmsten Jahre und eine verlorene Zeit. Auch wenn man aussteigt, sagt David, bleiben die schlimmen Erfahrungen in der Seele.

Was bedeutet es für die Eltern, wenn ihre Kinder in die rechte Szene abrutschen, wenn Väter und Mütter mit ansehen müssen, wie die Söhne und Töchter ihnen entgleiten, weil sie den rechten Rattenfängern folgen?

Teil 1/5

Teil 2/5

Teil 3/5

Teil 4/5

Teil 5/5

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10 2011

Matthias Bahner tritt als Beisitzer des Landesvorstands zurück

Heute Morgen gab die Piratenpartei in einer Pressemitteilung bekannt das Matthias Bahner von seinem Amt als Beisitzer des Landesvorstands der Piratenpartei zurückgetreten ist. Anscheinend war der Druck auf seine Person zu groß geworden, da die NPD eine eigene Pressemitteilung veröffentlicht und seine Aussagen über seine NPD-Vergangheit korrigiert hatte. Er war also doch ein Aktives Mitglied der NPD.

Matthias Bahner entschuldigte sich bei den Wählern und Mitgliedern der Piratenpartei:

„Mir ist bewusst, dass ich viele Fehler gemacht habe, indem ich über meine Vergangenheit in der NPD viel zu spät und zunächst auch nur unvollständig Auskunft gegeben habe. Mir tut besonders leid, dass ich auf dem Landesparteitag die Unwahrheit gesagt habe, als ich nach einer früheren Parteimitgliedschaft gefragt worden bin. Ich bitte dafür um Entschuldigung und hoffe, mich durch ehrliche und gute Arbeit für die Piratenpartei rehabilitieren zu können“.

Wir werden die Initative Piraten gegen Rechts zu diesem Thema befragen und freuen uns schon auf das Interview.

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10 2011

Doku-Reihe Schattenkampf

Arte zeigt Bernard Georges Doku-Reihe “Schattenkampf” die sich im speziellen mit dem Wiederstand in Europa während des 2.Weltkriegs auseinandersetzt. Wer sich für Geschichte und die Hintergründe interessiert sollte hier auf jeden Fall einschalten. Wer die ersten Folgen verpasst haben sollte, kann sich diese noch eine Woche auf dem Videoportal von Arte.tv ansehen. Anbei die Folge 1 / 6

Weitere Infos:
http://www.arte.tv/de/3885904.html

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10 2011

Budapester Theater von Rechtsextremen übernommen

In Budapest bestimmen künftig Rechtsextreme das Geschehen am Theater Uj Szinhaz: Der neue Intendant Csurka und sein Theaterdirektor Dörner wollen mit der “krankhaften liberalen Hegemonie” Schluss machen und nur noch nationale Stücke auf die Bühne bringen. Die Theaterwelt ist empört.

Kompletter Artikel auf tagesschau.de:
http://www.tagesschau.de/ausland/theaterinbudapest102.html

Website vom Theater
http://www.ujszinhaz.hu

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10 2011

Piratenpartei mit rechten Wurzeln?

Ende letzter Woche kam es zu einem Skandal innerhalb der Piratenpartei. Gleich zwei Mitglieder gaben ihre ehmalige Mitgliedschaft in der NPD bekannt. Ich habe aus diesem Grund Heute ein Interview bei “Piraten Gegen Rechts” (die sehr Aktiv gegen Rechte Strömungen vorgehen) angefragt und direkt eine Zusage bekommen! Ich freue mich schon darauf und hoffe ich kann euch in den nächsten Tagen das Ergebnis präsentieren.

Stellungnahme “Piraten Gegen Rechts”

Gestern kam es innerhalb der Piratenpartei zur Enthüllung zweier Mitglieder mit NPD-Vergangenheit. Dabei wurde öffentlich, dass Valentin Seipt der für die Piraten Kreisvorsitzender in Freising ist und Matthias Bahner der als Pirat in den Kreistag von Vorpommern-Greifswald gewählt wurde, eine Vergangenheit als Mitglieder der NPD haben.

Es handelt sich bei Bahner nach eigenen Angaben um eine Jugendsünde mit der Begründung „Diese Mitgliedschaft sei aber nie Ausdruck seiner politischen Einstellung gewesen und habe sich ausschließlich auf Freizeitaktivitäten beschränkt“. Wir sind allerdings der Meinung das man mit 18 Jahren reif genug sein müsste um die Ideologie der NPD zu verstehen und vor allem die Historie zu kennen. Im Fall Seipt hingegen handelt es sich ganz eindeutig nicht um eine Jugendsünde, denn dieser war bereits stellv. Kreisvorsitzender für die NPD und wurde bereits wegen Verstoßes gegen §86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) verurteilt.

Die vollständige Stellungnahme findet ihr hier

Ein Artikel zum Thema auf Spiegel.de

Piraten im Netz
www.piratenpartei.de

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10 2011